Freepik AI im Test: Meine Erfahrungen nach 2 Jahren Nutzung

Freepik Erfahrungsbericht

Freepik kennen die meisten noch als riesige Stockfoto-Plattform. Ich auch – aber mittlerweile nutze ich Freepik seit ungefähr 2 Jahren ausschließlich für die KI-Funktionen.

KI-Bilder generieren, KI-Videos erstellen, Bilder bearbeiten – und das alles in einem einzigen Dashboard mit Zugriff auf die besten Modelle am Markt (Nano Banana, Veo, Kling, Seedance & Co.).

👉 Direkt zu Freepik*

Warum ich Freepik der Konkurrenz vorziehe und wo der eine grosse Haken liegt – das erfährst du in diesem Erfahrungsbericht.

TL;DR Das wichtigste in Kürze

  • Freepik hat sich von einer Stockfoto-Plattform zur vollständigen KI-Kreativ-Suite entwickelt – mit über 40 KI-Bildmodellen, dutzenden Video-Modellen und vielen weiteren Tools
  • Im Premium+ Plan (ab 21,60 €/Monat) bekommst du unlimitierte Generierungen auf Top-Modellen wie Nano Banana Pro, Seedream 4.5, GPT Image 1.5 und Flux.2 Max
  • Der grosse Haken: Im Jahresplan bekommst du alle Credits auf einmal – wer nicht aufpasst, kann sein Kontingent lange vor Jahresende aufbrauchen
  • Ich nutze Freepik als mein Haupt-Tool für KI-Bilder und KI-Videos – für meinen Blog, mein Marketing und meinen YouTube-Kanal

👉 Freepik ansehen*

Was ist Freepik?

Freepik war ursprünglich eine reine Stockfoto-Plattform – und das ist sie im Kern auch heute noch. Über 200 Millionen Stock-Assets (Fotos, Vektoren, Icons, Templates) sind nach wie vor verfügbar.

Aber die eigentliche Entwicklung der letzten Monate ist beeindruckend: Freepik hat sich zu einer vollwertigen KI-Kreativ-Suite entwickelt. Bilder generieren, Videos erstellen, Audio produzieren, Bilder bearbeiten, Designs erstellen – alles in einem einzigen Dashboard.

Und genau dafür nutze ich Freepik. Die Stock-Assets sind ein netter Bonus, aber ich bin wegen der KI-Funktionen hier.

Generiert mit Freepik
Ich „halte Freepik in der Hand“ – generiert in Freepik

Das Dashboard – endlich mal Ordnung

Was mir bei Freepik sofort aufgefallen ist: Das Dashboard ist aufgeräumt und übersichtlich. Du findest dich sofort zurecht, alles funktioniert mit wenigen Klicks.

Freepik Dashboard
Das Dashboard ist übersichtlich und aufgeräumt.

Das klingt banal, ist es aber nicht. Wenn du zum Beispiel Higgsfield nutzt, merkst du schnell den Unterschied – dort ist das Interface verspielter und unruhiger (aber auch irgendwie „cooler“). Bei Freepik ist alles klar strukturiert: Bild generieren, Video generieren, Bild bearbeiten – fertig.

Besonders praktisch: Freepik hat eine Prompt-Optimierung direkt integriert. Wenn du einen eher kurzen oder simplen Prompt eingibst, kann Freepik diesen automatisch verbessern. Das spart Zeit und liefert oft bessere Ergebnisse.

KI-Bildgenerierung – über 40 Modelle, aber die richtigen

Hier wird es richtig spannend. Freepik bietet über 40 verschiedene KI-Bildmodelle an – darunter die aktuell besten am Markt:

Flux.2 Max, Nano Banana Pro, Nano Banana 2, Seedream 4.5, GPT Image 1.5, Recraft V4, Reve, Ideogram, Qwen, Grok und viele mehr.

Über 40 KI-Bildmodelle
Die Auswahl an KI-Bildmodellen ist riesig (der Screenshot zeigt nur einen Ausschnitt davon).

👉 Tipp: Du kannst mehrere Modelle gleichzeitig nutzen und bis zu 4 Bilder mit einem Klick generieren. Das ist extrem praktisch, wenn du das beste Ergebnis für einen bestimmten Prompt finden willst.

Jetzt denkst du vielleicht: „Über 40 Modelle – das bieten andere auch.“ Stimmt. OpenArt zum Beispiel hat sogar noch mehr Modelle zur Auswahl. Der Unterschied: Bei OpenArt sind auch viele ältere bzw. veraltete Modelle dabei. Freepik konzentriert sich auf die aktuell relevanten Modelle – Qualität statt Quantität.

Was mich besonders überzeugt hat: Ab dem Premium+ Plan sind viele Top-Modelle unlimitiert nutzbar – darunter Nano Banana 2 und Nano Banana Pro, Seedream 4.5, GPT Image 1.5, Flux.2 Max und Kling 2.5. Das bedeutet: Du kannst so viele Bilder generieren, wie du willst – ohne dass Credits abgezogen werden.

Unzensiert generieren – eine echte Besonderheit

Ein Punkt, der Freepik klar von vielen anderen KI-Bildgeneratoren abhebt: Du kannst hier unzensiert Bilder generieren. Voraussetzung dafür ist, dass du die KI-Bildmodelle auswählst, die keiner Zensur unterliegen (z.B. Seedream 4.5, Seedream 5.0).

Und hier liegt ein interessanter Unterschied zu Higgsfield: Dort sind die gleichen Seedream-Modelle zwar ebenfalls verfügbar – aber Higgsfield hat eine eigene Zensur-Ebene im Tool eingezogen. Auch wenn das Modell selbst unzensiert ist, werden FSK18+ Eingaben in Higgsfield blockiert – Freepik macht das nicht!

Warum ist das relevant? Es gibt durchaus Branchen, die unzensierte KI-Bildmodelle brauchen – zum Beispiel Hersteller von Erotik-Artikeln, die Produktbilder und Marketing-Material erstellen müssen. Für solche Anwendungsfälle ist Freepik eine der wenigen Plattformen, die das problemlos ermöglicht.

👉 In meinem Beitrag Experiment: Wie sexy ist künstliche Intelligenz? zeige ich dir, was mit unzensierten KI-Bildmodellen möglich ist (bzw. ist natürlich „noch mehr“ möglich – aber das zeige ich natürlich nicht… 😉).

KI-Videos – genauso stark wie bei Bildern

Freepik ist nicht nur bei KI-Bildern stark aufgestellt – auch bei KI-Videos bekommst du Zugriff auf die besten Modelle am Markt:

Veo 3.1, Kling 3.0, Sora 2, Seedream 2, Hailuo, Wan 2.2 und viele mehr.

KI-Videos generieren in Freepik.

Kurz gesagt: Alle aktuellen Top-Video-Technologien sind integriert. Besonders praktisch ist dabei der Bild zu Video Workflow – du kannst direkt aus einem generierten KI-Bild per Klick ein Video erstellen.

Auch bei den Videos gibt es ab Premium+ einige Modelle mit unlimitierten Generierungen – darunter Wan 2.2, Hailuo 2.3 und Kling 2.5.

Weitere Funktionen von Freepik

Neben Bild- und Videogenerierung bietet Freepik noch eine ganze Reihe weiterer Tools. Ich nutze davon ehrlich gesagt so gut wie nichts – für mich ist Freepik in erster Linie mein Tool für KI-Bilder und KI-Videos. Aber der Vollständigkeit halber hier ein kurzer Überblick:

Audio-Tools: Voice Generator, Voice Cloning, Sound Effects Generator und Music Generator. Falls du also auch Audio-Content produzierst, bekommst du das hier gleich mit dazu.

Editing-Tools: Image Upscaler (basierend auf Magnific), Background Remover, Image Extender, Skin Enhancer und Change Camera. Praktisch für schnelle Bildbearbeitungen.

Design-Tools: Mockup Generator, Icon Generator, Designer und Sketch to Image.

Spaces: Ein geteilter Canvas für Workflows – relativ neu und für Teams gedacht.

Cinematic Shot & Variations: Neue Features für mehr kreative Kontrolle bei der Bildgenerierung.

Custom Training: Du kannst eigene KI-Stile, Charaktere und Produkte trainieren (LoRA). Besonders interessant, wenn du konsistente Charaktere oder Marken-Visuals brauchst.

Wie gesagt – ich nutze davon kaum etwas. Aber wenn du ein All-in-One Tool suchst, das wirklich alles abdeckt, bekommst du hier verdammt viel für dein Geld.

Preise und Pläne – und der eine große Haken

Freepik bietet 4 Pläne an (Preise bei jährlicher Zahlung):

  • Essential: 6 €/Monat – 96.000 Credits/Jahr, plus Magnific Upscaler
  • Premium: 12 €/Monat – 240.000 Credits/Jahr, plus 200M+ Premium Stock-Assets
  • Premium+: 21,60 €/Monat – 600.000 Credits/Jahr, plus unlimitierte Generierungen auf ausgewählten Modellen
  • Pro: 138 €/Monat – 4.000.000 Credits/Jahr, plus unlimitierte Generierungen und bester Credit-Preis
Preise und Pläne
Bei Premium+ sind viele KI-Technologien ohne Limits nutzbar. 👉 Direkt zu Freepik*

Meine klare Empfehlung ist der Premium+ Plan.

Warum?

Weil du dort auf vielen der besten Modelle unlimitiert generieren kannst – darunter Nano Banana 2, Nano Banana Pro, Seedream 4.5, GPT Image 1.5, Flux.2 Max und Kling 2.5. Das sind genau die Modelle, die ich am häufigsten nutze.

Für 21,60 € im Monat (bei jährlicher Abrechnung) bekommst du hier richtig viel geboten.

Aber jetzt kommt der Haken.

Bei jährlicher Zahlung bekommst du deine Credits auf einmal für das ganze Jahr. Du hast also beim Premium+ Plan 600.000 Credits – und die müssen für 12 Monate reichen.

Um das einzuordnen: Ein 8-Sekunden-Video mit Veo 3.1 (FullHD, mit Audio) kostet 1.600 Credits. Das sind rund 375 Videos für das gesamte Jahr. Bei Kling 3.0 (8 Sekunden, FullHD, mit Audio) sind es 1.120 Credits pro Video – also rund 535 Videos im Jahr.

Das ist preislich absolut vergleichbar mit anderen Anbietern – Videos sind überall teuer in Credits. Der eigentliche Haken ist ein anderer: Wenn du nicht aufpasst, kannst du dein gesamtes Jahreskontingent innerhalb weniger Wochen aufbrauchen – und dann stehst du die restlichen Monate ohne Credits da.

Gerade bei der Video-Generierung summiert sich das schnell. Du generierst selten nur ein Video pro Versuch – du testest verschiedene Prompts, verschiedene Einstellungen, verschiedene Modelle. Da kommen an einem produktiven Tag schnell tausende Credits zusammen.

👉 Mein Tipp: Behalte deine verbleibenden Credits immer im Blick – vor allem wenn du intensiv mit Video-Modellen arbeitest. Du siehst deinen Credit-Stand in deinem Dashboard rechts oben:

Credit-Stand überprüfen
Rechts oben hast du eine Credit-Anzeige. Wenn du drauf klickst siehst du mehr Details zu deinem aktuellen Credit-Stand.

Bei KI-Bildern ist das weniger ein Problem – gerade weil die beliebtesten Modelle im Premium+ Plan ohnehin unlimitiert sind.

Für wen lohnt sich Freepik AI?

Freepik AI lohnt sich für dich, wenn du:

  • Regelmässig KI-Bilder für Blog, Social Media, Marketing oder YouTube brauchst
  • Zugriff auf die besten KI-Bildmodelle willst, ohne zwischen 5 verschiedenen Tools wechseln zu müssen
  • Auch KI-Videos generieren willst – in derselben Plattform
  • Ein aufgeräumtes, einfaches Interface bevorzugst

👉 Direkt zu Freepik*

Weniger geeignet ist Freepik, wenn du:

  • Primär ältere oder Nischen-Modelle brauchst – hier hat OpenArt die grössere Auswahl
  • Nur gelegentlich ein einzelnes Bild brauchst – dann reicht auch ein kostenloses Tool

Für mich persönlich ist Freepik aktuell mein Haupt-Tool für KI-Bilder und KI-Videos. Die Kombination aus Top-Modellen, unlimitierten Generierungen im Premium+ Plan und dem aufgeräumten Dashboard überzeugt mich einfach.

Fazit

Freepik hat sich von einer Stockfoto-Plattform zu einer der besten KI-Kreativ-Suiten am Markt entwickelt. Die Auswahl an Bildmodellen ist hervorragend, das Dashboard ist übersichtlich und mit dem Premium+ Plan bekommst du unlimitierte Generierungen auf den wichtigsten Modellen – für faire 21,60 € im Monat.

Der einzige Punkt, auf den du achten solltest: Beim Jahresplan bekommst du alle Credits auf einmal. Wer intensiv Videos generiert und die Credits nicht im Blick behält, kann sein Kontingent deutlich vor Jahresende aufbrauchen.

Aber abgesehen davon? Freepik AI ist richtig gut – und für mich aktuell die beste All-in-One Lösung für KI-Bilder und KI-Videos.

👉 Hier kannst du Freepik AI selbst testen*

💡 Mehr Empfehlungen findest du in meinem Beitrag über die besten KI-Bildgeneratoren.

🎉 Insider-Tipps zu den Themen künstliche Intelligenz, WordPress, SEO & Online Business
Hier bekommst du Zugang zu exklusiven Inhalten und profitierst von weiteren Vorteilen (z.B. spezielle Rabattaktionen, etc.)

Double-Opt-In und DSGVO (du erhältst im Anschluss noch eine E-Mail, um die Anmeldung zu bestätigen). Mit dem Absenden dieses Formulars stimmen Sie der Verarbeitung der hier eingegebenen Daten zu. Mehr Informationen dazu in der Datenschutzerklärung.

Robert Leitinger - KI, SEO & WordPress Experte
Über den Autor
Robert Leitinger

In den letzten 13+ Jahren habe ich mehrere erfolgreiche Online-Projekte umgesetzt. Im Jahr 2018 folgte die Gründung meiner eigenen Webdesign und Online Marketing Agentur. Ergänzend zu diesem Blog betreibe ich auch einen YouTube Kanal.

Mehr über mich erfahren ➔

Weitere Beiträge lesen:

*Kennzeichnung & Information: Affiliate Links / Partnerlinks
Bei einem Link, der mit einem Stern gekennzeichnet ist (*), handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn du über diesen Link etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. So kann diese Webseite finanziert werden und sie bleibt frei von externen Werbebanner. Vielen Dank! Weitere Informationen disbezüglich findest du in der Datenschutzerklärung.