Website erstellen – Schritt für Schritt Anleitung 2022

Website erstellen Tutorial deutsch

Du möchtest deine eigene Website selbst erstellen? Eine Firmenwebseite, einen klassischen Blog oder ein komplettes Online Portal?

Dann bist du hier richtig!

In dieser Anleitung zeige ich dir alle Schritte im Detail – von der eigenen Internetadresse (z.B. deinefirma.de), über das Erstellen des Designs bis hin zu rechtlichen Aspekten (DSGVO, Impressum, Datenschutz, etc.).

Außerdem zeige ich dir, warum WordPress wahrscheinlich die beste Wahl zur Erstellung der eigenen Webseite ist (vor allem im Vergleich mit typischen Homepage-Baukasten wie Wix oder Jimdo).

👉🏻 Ergänzend zu dieser Anleitung zeige ich dir alle Schritte „live“ in folgendem Video 🙂 :

Schau doch mal auf meinem YouTube Kanal vorbei. Hier findest du unzählige Videos zum Thema Webseiten Erstellung, online Geld verdienen und Suchmaschinenoptimierung.

Welches System: Homepage-Baukasten versus WordPress CMS

Viele Wege führen ans Ziel: Deine eigene Website kannst du mit purem HTML „programmieren“, einen Homepage-Baukasten verwenden oder du verwendest ein klassisches Content-Management-System (CMS).

Selbst programmieren ist (sogar für Profis) aus diversen Gründen meist eher die schlechteste Wahl, deswegen lasse ich diese Option schon mal unter dem Tisch fallen.

Die zwei verbleibenden Optionen (Baukasten System und CMS) möchte ich jetzt mal etwas genauer vergleichen:

Homepage Baukasten

Eine sehr schnelle und einfache Möglichkeit um eine Website selbst zu erstellen sind die bekannten Baukasten-Systeme.

Die bekanntesten sind sicherlich Wix und Jimdo. Auch sehr bekannt sind Squarespace und Webador.

Jimdo - Homepage Baukasten
Screenshot von Jimdo – ein bekanntes Homepage Baukasten System

Diese Systeme kommen mit vielen (gut aussehenden) Templates (= Vorlagen) mit denen man schnell und einfach eine Webseite erstellen kann. Der Nachteil ist allerdings, dass man in diesem System „gefangen“ ist, bzw. eben nur Dinge umsetzen kann, die im System zur Verfügung stehen.

Zusätzliche Funktionalität (z.B. ein Buchungs- oder Shop-System) sind zudem meist aufpreispflichtig. Auch was die Suchmaschinenoptimierung und die Performance-Optimierung betrifft, sind diese Systeme oft eingeschränkt.

CMS-System

Ein Content-Management-System ist eine großartige Wahl, um eine Website zu erstellen. Das mit Abstand beliebteste CMS-System ist WordPress, mit einem überragenden Marktanteil von über 65% (Quelle: Statista).

Andere klassische CMS-Systeme sind z.B. Drupal, Joomla oder Typo3 – der Marktanteil im Vergleich zu WordPress ist allerdings verschwindend gering.

WordPress - CMS
Vor 10 Jahren war WordPress noch ein reines Blogging-CMS. Heute lässt sich jede Art von Webseite damit perfekt umsetzen.

Der größte Vorteil von WordPress gegenüber einem Homepage-Baukasten ist, dass du viel mehr Möglichkeiten hast. Es handelt sich hierbei um ein freies System, für das es unzählige Erweiterungen (Plugins), Vorlagen (Themes) und Page Builder zum individuellen Erstellen von Design & Layout etc. gibt.

Außerdem ist WordPress ebenfalls ein relativ unkompliziertes System – auch wenn es etwas mehr Einarbeitungszeit bedarf, als die vorhin genannten Baukasten-Systeme.

Ich arbeite seit 10+ Jahren mit WordPress. Auch dieser Blog / diese Website ist mit WordPress erstellt. Ebenso meine Firmenwebseite CodeRocker – eine Webdesign & SEO Agentur.

Wenn du eine wirklich gute Website erstellen möchtest, empfehle ich dir WordPress. Die Möglichkeiten sind (fast) grenzenlos!

Wie du mit WordPress eine Website erstellen kannst, zeige ich dir jetzt Schritt für Schritt.

Webseite mit WordPress erstellen – Einführung

Wie gerade beschrieben, ist WordPress ein überlegenes System, mit dem du jede Art von Website umsetzen kannst – egal ob Blog, Portfolio-Webseite, Firmenwebsite, Onlineshop oder ein Online-Portal.

Dank den vielen Themes (Templates bzw. Vorlagen), Plugins und Page Builder Systemen sind eigentlich keine Grenzen gesetzt.

Aus diesen Gründen ist WordPress eine verdammt gute Wahl, um deine Website selbst zu erstellen!

Um eine Webseite mit WordPress zu erstellen, benötigst du eine Domain (Internetadresse) und ein Hosting (das ist vereinfacht gesagt dein Online-Speicher, auf dem die Dateien deiner Webseite liegen und von wo aus sie ins Internet gesendet werden).

Auf dem Hosting installierst du dann WordPress und erstellst dann damit deine Website.

Aber beginnen wir am Anfang!

Hier eine Übersicht der folgenden Schritte – bis zur Live-Schaltung deiner Webseite:

  1. Passender Domain-Name für deine Webseite
  2. Domain + Hosting kaufen
  3. WordPress installieren + Grundeinstellungen
  4. Struktur deiner Webseite festlegen
  5. Layout & Gestaltung
  6. Must-Have WordPress Plugins
  7. Impressum, Datenschutz & DSGVO
  8. Sicherheit: Backups & Firewall
  9. Deine Website ist online

1. Passender Domain-Name für deine Webseite

Alles beginnt mit einem Namen! Genauer gesagt benötigt deine Webseite eine Internetadresse, bzw. Domain.

Wo und wie du dir eine Domain kaufen kannst, zeige ich dir im nächsten Schritt, jetzt möchte ich darauf eingehen, worauf du bei der Wahl deiner Internetadresse achten solltest.

Den richtigen Domain Namen wählen

Dein idealer Domain Name sollte leicht merkbar und eher kurz sein. Bei einer klassischen Firmenwebseite wählt man in der Regel den Namen der Firma / des Unternehmens als Domain-Name.

Domain Name

Die Domain von dieser Webseite lautet robert-leitinger.com. Zwar ist diese Domain nicht ganz kurz, aber auf mich als Person bzw. Personenmarke bezogen und somit auch leicht merkbar.

Die richtige Domain-Endung (.de, .com, .eu, etc.)

Wenn du ein lokales Dienstleistungsunternehmen hast, kannst du mit gutem Gewissen die Top-Level Domain Endung deines Landes wählen. Für Deutschland wäre das .de, für Österreich .at.

Wenn du Überregional tätig bist, ist .com die beste Wahl, falls diese noch verfügbar ist. Auch .net sowie .eu sind gute Alternativen zu .com.

Ich habe mich hier für robert-leitinger.com entschieden, da mein Blog im ganzen deutschsprachigen Raum gelesen wird.

Verletze keine Markenrechte

Dein Domain Name sollte keine Markenrechte verletzen bzw. keine geschützte Markennamen enthalten!

Du kannst deine Website also nicht coca-cola-blog.de nennen, da dies die Markenrechte von Coca Cola verletzen würde und du somit abmahngefährdet wärst.

Einen schnellen kostenlosen Check diesbezüglich kannst du hier durchführen:

https://www.markenchk.de/

Unter Umständen kann es aber auch sinnvoll sein, einen Anwalt für einen professionellen Markencheck zu beauftragen.

2. Domain + Hosting kaufen

Damit du deine Website erstellen kannst, benötigst du eine Domain und ein Hosting-Paket. Auf dem Hosting-Paket sind die Dateien deiner Webseite gespeichert und werden von dort aus quasi ins Internet gesendet.

Die einfachste Variante ist, Domain und Hosting in einem zu kaufen (bei den meisten Hosting-Paketen ist bereits eine Domain integriert).

Außerdem ist in der Regel auch zusätzlich ein E-Mail Hosting integriert, zumindest bei den Anbietern / Paketen die ich dir jetzt gleich empfehle. Somit kannst du dir auch gleich eine E-Mail Adresse mit deiner eigenen Domain erstellen (z.B. kontakt@deinefirma.de).

Die besten Anbieter für Hosting und Domain

Die Qual der Wahl – es gibt heutzutage unzählige Hostinganbieter in Deutschland und auf der ganzen Welt!

Durch meine Webdesign Agentur habe ich auch schon eine Vielzahl an Anbietern kennengelernt, meine Erfahrungen mit den diversen Anbietern habe ich in diesem Video festgehalten:

Es gibt viele gute Anbieter, ich empfehle dir konkret entweder Hostinger oder Alfahosting.

Hostinger – schnelles WordPress Hosting

Hostinger ist ein internationaler Hosting + Domain Anbieter mit serverstandorten weltweit.

Hostinger - Webhosting

Die Vorteile von Hostinger liegen in den schnellen Litespeed-Servern, der schönen Hosting-Oberfläche (H-Panel) und den günstigen Preisen.

Ein Nachteil von Hostinger ist, dass eine Bezahlung per Bankeinzug nicht möglich ist. Bezahlt werden muss über Kreditkarte, PayPal oder Sofortüberweisung.

Für Hostinger habe ich auch einen exklusiven Rabattcode für dich, mit dem du zusätzlich zu den günstigen Preisen noch 7% sparen kannst:

Rabattcode: Robert7

Pakete für Hosting und Domain ansehen 🠖

Webhosting Pakete & Preise

Konkret empfehle ich dir die Pakete WordPress Starter oder Business WordPress (Hosting & Domain bereits ab 2,99 pro Monat). Hier ist alles integriert, was du für das Erstellen einer Webseite benötigst:

  • Ausreichend Webspace
  • Domain integriert
  • SSL Verschlüsselung für deine Domain
  • Schnellinstallation von WordPress etc.
  • Performance starke Litespeed Server
  • Kostenlose CDN Integration

*Direkt zum Anbieter 🠖

Noch mehr Details findest du in meinem Hostinger Testbericht.

Alfahosting – Hosting aus Deutschland

Eine gute Alternative zu Hostinger ist Alfahosting – ein deutscher Hostinganbieter.

Alfahosting - Webhosting aus Deutschland

Die Preise sind etwas teurer als bei Hostinger und es gibt hier auch keine Litespeed-Server. Dennoch ist das Hosting dank PHP-Cache (OPCache) und http/2 sehr schnell. Auch der Support ist absolut großartig!

Ich empfehle dir (mindestens) das Paket Multi XL V2 (ab 6,99 pro Monat).

*Direkt zum Anbieter 🠖

3. WordPress installieren + Grundeinstellungen

Nachdem du jetzt Hosting und Domain gekauft hast, kannst du jetzt mit der Erstellung deiner Webseite beginnen.

Der erste Schritt ist, dass du WordPress auf deinem Webhosting installierst. Das kann man zwar auch manuell machen, jedoch bieten fast alle Hosting Anbieter eine automatische 1-Klick Installation von WordPress.

Hier siehst du z.B. die 1-Klick-Installation von Hostinger:

WordPress 1-Klick Installation im Webhosting
Wenn du dein Webhosting bei Hostinger hast, kannst du WordPress ganz bequem mit einem Klick direkt aus dem Hosting-Dashboard installieren. Diese Option bieten aber so ziemlich alle großen Hosting Anbieter.
Mit dem Rabattcode Robert 7 kannst du bei Hostinger übrigens zusätzlich 7% sparen – hier kannst du dir die Webhosting-Pakete ansehen*.

Nachdem du die WordPress Schnellinstallation gewählt hast, kannst du vorab diverse Einstellungen treffen. Wichtig ist hierbei, dass du ein sicheres Passwort und einen sicheren Usernamen festlegst (damit kannst du dich dann in deine WordPress Webseite einloggen).

Wähle ein sicheres Passwort und einen sicheren Usernamen. Auf checkdeinpasswort.de kannst du überprüfen, ob dein Passwort sicher ist.

In WordPress einloggen (Backend)

Da du WordPress jetzt erfolgreich installiert hast, kannst du dich jetzt in deine WordPress Website einloggen.

Hänge dazu einfach /wp-admin an deine Domain an.

Beispiel: deine-firmenwebsite.net/wp-admin

Danach kommst du zum WordPress-Login:

WordPress Login

Hier kannst du dich mit dem zuvor gewählten Admin + Passwort einloggen.

Wichtige Grundeinstellungen in WordPress

Jetzt wo du im Backend deiner Webseite eingeloggt bist, kannst du die wichtigsten Grundeinstellungen treffen.

Und keine Sorge – das geht wirklich schnell!

Auf der linken Seite findest du das Menü von WordPress. Dort findest du auch den Punkt Einstellungen, welcher auch ein paar Unterpunkte enthält.

Dort gehen wir jetzt drei wichtige Grundeinstellungen durch:

Einstellungen – Allgemein

Einstellungen Allgmein
Hier kannst du den Titel + Untertitel deiner Webseite angeben. Kontrolliere auch, ob deine Website URL auch mit https (nicht mit http) angegeben ist.
Falls deine Webseite mit http angegeben ist (nicht verschlüsselt), kannst du hier auf https umstellen. Bevor du das machst, solltest du in deinem Hosting-Backend checken, ob das SSL-Zertifikat aktiviert ist! Wende dich bei Bedarf an deinen Hosting Anbieter, um das vorab zu klären!

Einstellungen – Lesen

Sichtbarkeit für Suchmaschinen
Bei Einstellungen – Lesen gibt es einen wichtigen Punkt: Sichtbarkeit für Suchmaschinen.
Wenn du hier ein Häckchen setzt, dann kann deine Webseite nicht von Google und Co gefunden werden. Da du deine Website ja erst erstellst, kannst du hier das Häckchen setzen, damit Google nicht beginnt, deine noch im Aufbau befindliche Webseite in den Index zu nehmen!
Wichtig: Wenn du mit der Erstellung deiner Webseite fertig bist, entferne das Häckchen hier wieder! Ich werde dich am Ende des Beitrags nochmals daran erinnern!

Einstellungen – Permalinks

Einstellungen - Permalinks
Bei Einstellungen – Permalinks sollte Beitragsname ausgewählt sein! Das ist normalerweise auch standardmäßig so – kontrolliere das aber bitte nochmals!

4. Struktur & Navigation deiner Website festlegen

OK, du hast WordPress installiert und die wichtigsten Grundeinstellungen getroffen! Super – jetzt hast du schon einiges geschafft!

Bevor wir uns um das Design & die Inhalte der Website kümmern, legen wir zuerst die (grobe) Struktur der Webseite fest

Vorerst kümmern wir uns aber noch gar nicht um das Design, sondern erstellen vorab die (grobe) Seitenstruktur deiner Website.

Das bedeutet, dass wir die Seiten bzw. Unterseiten deiner Website erstellen (vorerst ohne Inhalt).

Je nachdem welche Art von Website du erstellst, kann dies natürlich komplett unterschiedlich aussehen.

Beispiel Struktur einer klassischen Firmenwebseite:

  • Startseite (bzw. Home)
  • Leistungen
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz

Überlege dir also, welche Seiten deine Website enthalten soll. Diese legen wir jetzt an:

Seiten in WordPress anlegen

Um eine neue Seite zu erstellen, wähle im Menü links einfach Seiten – Erstellen.

WordPress neue Seite anlegen

Dann gibst du einfach den Seitentitel (Name der Seite, z.B. Kontakt) ein und klickst rechts oben auf den Button Veröffentlichen.

Seite anlegen

Diesen Vorgang wiederholst du so oft, bis du alle Seiten deiner Webseite angelegt hast.

Und keine Sorge – du kannst natürlich auch später, bzw. zu jedem Zeitpunkt neue Seiten hinzufügen, oder erstellte Seiten auch wieder löschen!

Navigationsmenüs anlegen

Irgendwie müssen diese Seiten später dann auch erreichbar sein, deswegen legen wir jetzt zwei Navigationsmenüs fest.

Wieso ZWEI?

Ganz einfach – im Webdesign ist es best practice, dass die wichtigen Seiten im Top-Menü deiner Webseite erreichbar sind. Die rechtlichen Pflichtseiten, wie z.B. Impressum und Datenschutz können auch im Footer-Menü (Fußbereich unten auf deiner Webseite) erscheinen.

Navigationsmenüs in WordPress kannst du unter Design – Menüs erstellen.

Navigationsmenü in WordPress anlegen

Dort kannst du jetzt die erstellten Seiten in das Menü ziehen. Vergesse aber nicht, danach zu speichern (Button Menü Speichern).

Wenn du Seiten wieder aus dem Menü löscht, dann werden nicht die tatsächlichen Seiten gelöscht, sondern nur die Seite aus dem Menü entfernt.

Um ein weiteres Menü zu erstellen, klicke auf ‚erstelle ein neues Menü‚, wie in folgendem Screenshot rot markiert:

Menü Einstellungen

Wenn du deine Seiten und die beiden Navigationsmenüs angelegt hast, kannst du mit dem eigentlichen gestalten deiner Webseite beginnen.

5. Layout & Gestaltung

Jetzt startest du mit dem eigentlichen Design deiner Webseite und befüllst sie mit Inhalten – der wohl umfangreichste Schritt in diesem WordPress Tutorial!

Die Wahrheit ist, dass auch hier wieder, dass viele Wege zum Ziel führen. Und anstatt dir jetzt alle Möglichkeiten aufzuzählen und dich noch weiter zu verwirren, zeige ich dir einfach die beste Möglichkeit, wie du deine Webseite mit WordPress designen kannst:

Verwende für das Design deiner Seiten Elementor. Das ist ein Drag & Drop Page Builder, mit dem du professionelle Designs & Layouts ziemlich einfach umsetzen kannst.

Was ist Elementor?

Elementor WordPress Page Builder

Elementor ist ein Plugin (eine Erweiterung) für WordPress. Dabei handelt es sich um einen Page Builder – also ein System, mit dem du deine Seiten quasi live und ohne Grenzen erstellen kannst.

Elementor stellt dir verschiedene (Design-) Elemente zur Verfügung – so genannte Widgets.

Widgets / Elemente - kostenlose Version
Ein kleiner Auszug der Widgets von Elementor. Diese kannst du per Drag & Drop in deine Seiten ziehen und so deine Webseite bzw. die Seiten deiner Webseite komplett frei gestalten.

Elementor gibt es einer kostenlosen sowie in einer kostenpflichtigen Pro-Version.

Die kostenlose Version von Elementor ist ausreichend, um eine gute Webseite zu erstellen. Die kostenpflichtige Pro-Version ist allerdings unschlagbar genial!

Bei Interesse: hier kannst du dir die Preise der Pro-Version ansehen*.

Alle Details findest du übrigens in meinem großen Elementor Test.

Elementor installieren

Um Elementor zu nutzen gehe zu Plugins – Installieren (Im WordPress Menü links).

Elementor installieren

Gebe in die Suchmaske Elementor ein. Das erste Suchergebnis ist der Elementor Website Builder – klicke auf Jetzt Installieren.

Bevor wir jetzt mit Elemento arbeiten und die einzelnen Seiten erstellen, installieren wir noch das passende WordPress Theme

Das passende Theme installieren

Jede WordPress Webseite benötigt ein Theme. Ein WordPress Theme ist im Grunde nichts anderes, als eine Design- bzw. Layout-Vorlage, die du dann anpassen und mit Inhalten befüllen kannst.

Aber stopp! Gerade habe ich gesagt, dass wir das Layout und Design mit dem Plugin Elementor erstellen – wofür benötigen wir jetzt überhaupt ein Theme?

Mit der kostenlosen Version von Elementor kannst du die Inhalte deiner Seiten komplett erstellen. Allerdings kannst du mit der kostenlosen Version nicht den Header (die Kopfzeile) sowie den Footer (die Fußzeile) deiner Webseite erstellen.

Somit benötigst du ein Theme mit dem du die Kopfzeile und die Fußzeile deiner Webseite erstellen kannst. Alles dazwischen erstellst du danach ganz frei mit Elementor.

Hinweis:
Mit der Pro-Version von Elementor kannst du auch den Header und Footer deiner Website erstellen, hast einen vollständigen Theme-Builder, einen Pop-Up Builder und unzählige weitere geniale Funktionen. Bei Interesse kannst du dir hier die Preise der Pro-Version ansehen*.

Um ein Theme zu installieren klicke links im WordPress Menü auf Design – Themes.

Klicke danach auf Theme hinzufügen und gebe in den Suchschlitz „GeneratePress“ ein. Installiere & Aktiviere das Theme.

Theme installieren

GeneratePress ist eines der besten , schnellsten und beliebtesten Themes für WordPress. Deswegen nutze ich es auch schon seit Jahren. Mehr Details findest du in meinem GeneratePress Test oder hier direkt auf der offiziellen Webseite*.

Eine Auswahl von weiteren sehr guten WordPress Themes findest du in folgendem Video von meinem YouTube Kanal:

Empfehlenswerte WordPress Themes sind unter anderem GeneratePress sowie das Astra Theme.

Header, Footer, Logo & Typografie über den Customizer bearbeiten

Jetzt kannst du den Header mit der Hauptnavigation sowie den Footer deiner Webseite erstellen. Zusätzlich legen wir jetzt auch das Logo und die Typografie (Schrift) für deine Webseite fest.

Klicke dazu links im WordPress Menü auf Design – Customizer.

Jetzt öffnet sich der WordPress Customizer. Je nach verwendetem Theme, findest du hier unterschiedliche Einstellungsmöglichkeiten.

So sehen z.B. die Einstellungsmöglichkeiten mit der kostenlosen Version des GeneratePress Themes aus:

WordPress Customizer

Hier treffen wir jetzt alle Einstellungen, die wir mit der kostenlosen Version von Elementor nicht durchführen können.

Nochmals zur Erinnerung: Wenn du Elementor in der Pro-Version nutzt (hier kannst du dir die offizielle Webseite ansehen*) kannst du alles über Elementor steuern und benötigst die Optionen des WordPress Customizer eigentlich gar nicht mehr.

Folgende Einstellungen solltest du jetzt im Customizer treffen:

#1 Website Informationen

Customizer - Website Informationen

Hier kannst du das Logo deiner Webseite festlegen (welches dann auch im Header deiner Webseite erscheint). Zusätzlich kannst du auch ein Icon-Logo bzw. Favicon festlegen. Dieses erscheint dann im Browser-Tab neben der URL oder auf Smartphones, wenn man sich die Webseite als Shortcut abspeichert.

#2 Typografie

Customizer - Typografie

Hier kannst du die Grundeinstellungen zur Typografie treffen. Du legst die Schriftarten und Schriftgrößen fest (Fließtext, Überschriften, etc.). Wenn du danach die einzelnen Seiten mit Elementor bearbeitest, werden diese Einstellungen übernommen, du kannst diese dann aber auch Überschreiben bzw. für einzelne Elemente ändern.

#3 Layout Einstellungen

Customizer Layout Einstellungen

Bei den Layout Einstellungen findest du verschiedene Einstellungen z.B. zur Breite deiner Webseite (Container) zum Header, zur Navigation zum Footer etc.
Klicke dich hier einfach der Reihe nach durch und treffe deine gewünschten Einstellungen. Du siehst immer eine Live-Vorschau von deinen Einstellungen.

Tipp:

Customizer Responsive Einstellungen

Auf der Unterseite des Customizers kannst du zwischen der Vorschau auf verschiedenen Endgeräten hin und her schalten. Nutze diese Funktion um zu sehen, wie deine Webseite dann auf dem Smartphone aussehen wird.

Deine Seiten mit Elementor erstellen

OK, da du dein Navigationsmenü im Header festgelegt hast, kannst du jetzt schon alle Seiten deiner Webseite aufrufen.

Diese sind aber logischerweise noch alle leer, bzw. enthalten nur den Titel. Das wird sich aber gleich ändern, da du jetzt die einzelnen Seiten mit Elementor bearbeitest und mit Inhalten befüllst.

Die Schnellanleitung:

#1

Rufe die Seite auf die du bearbeiten möchtest (WordPress Menü links: Seiten – Alle Seiten – Öffne die gewünschte Seite).

1. Seite öffnen

#2

Klicke jetzt auf den Button „Mit Elementor bearbeiten“ – schon öffnet sich der Elementor Editor.

Seite mit Elementor bearbeiten

#3

Stelle jetzt im Elementor Menü um auf „Elementor volle Breite„. Diese Einstellung findest du, wenn du links unten im Elementor Editor auf das Zahnrad klickst:

Elementor volle Breite

Jetzt kannst du die Magie von Elementor nutzen und deine Seite mit allen Widgets und Funktionen von Elementor bearbeiten.

Wie das im Detail funktioniert, siehst du hier in folgendem Tutorial-Video (übrigens – auf meinem YouTube Kanal findest du unzählige Videos zu Elementor & WordPress – ein Abo lohnt sich :-)).

Wiederhole diesen Schritt für alle deine Seiten, danach bist du mit der Erstellung deiner Website schon fast fertig.

Mehr Informationen zu Elementor (auch zur Pro-Version) findest du hier auf der offiziellen Webseite*.

6. Must-Have WordPress Plugins

Für WordPress gibt es ca. 60.000 Plugins mit denen du deine Webseite erweitern kannst.

Weniger ist aber mehr – installiere nur die Plugins, die du auch wirklich benötigst!

Eines der populärsten Plugins, welches auf mehr als 5 Millionen WordPress Webseiten verwendet wird, hast du ja bereits installiert:

Elementor Plugin

Jetzt möchte ich dir ein paar Plugin Empfehlungen geben, die ich unabhängig von der Art der Website eigentlich immer empfehle:

Elementor Page Builder (kostenlos)

Die kostenlose Version von Elementor hast du ja bereits installiert.

Plugin ansehen* 🠖

Elementor Pro-Version

Noch mehr kann die Pro-Version! Damit kann man so ziemlich jede Art von Webseite umsetzen und bekommt viele Funktionen, die weitere Plugins ersetzen / überflüssig machen.

Preise der Pro-Version* 🠖

Updraft Plus Backup Plugin (kostenlos)

Das beste kostenlose Backup-Plugin. Damit kannst du Backups automatisieren und auf einen externen Online-Speicher schicken (z.B. Dropbox, Google Drive)

Plugin ansehen 🠖

Rank Math (kostenlos)

Das beste SEO Plugin. Damit erweiterst du deine WordPress Website um wichtige SEO Einstellungen. Hier findest du meinen Rank Math Testbericht.

Plugin ansehen 🠖

Ninja Firewall (kostenlos)

Das beste kostenlose Firewall- und Sicherheits-Plugin für WordPress

Plugin ansehen 🠖

WP Rocket

WP Rocket ist das mit Abstand beliebteste und auch beste Performance-Plugin für WordPress!

Plugin ansehen* 🠖

Wenn du allerdings die Litespeed-Server von Hostinger nutzt (hier ansehen*), dann ist das folgende Plugin die beste Wahl:

Alternativ: Litespeed Cache (kostenlos)

Wenn du WordPress auf blitzschnellen Litespeed-Servern nutzt, empfehle ich dir das kostenlose Plugin Litespeed Cache für die Performance-Optimierung

Plugin ansehen 🠖

Noch mehr Empfehlungen findest du in meinem Beitrag über die besten WordPress Plugins.

7. Impressum, Datenschutz & DSGVO

Ja die DSGVO – die Datenschutzgrundverordnung – macht es Webseitenbetreiber heutzutage nicht leicht!

DSGVO – zum ausflippen?!

In diesem Kapitel möchte ich dir schnell und einfach ein paar wichtige Grundlagen zum Thema DSGVO mitgeben. Außerdem zeige ich dir empfehlenswerte Impressums & Datenschutzgeneratoren.

Vorab aber ein Haftungsausschuss:

Schnelle Checkliste (Rechtliches & DSGVO)

  • Deine Webseite muss über ein korrektes Impressum verfügen
  • Deine Webseite muss über eine korrekte Datenschutzseite verfügen
  • Die Seiten Impressum & Datenschutz müssen von jeder Seite bzw. Unterseite deiner Webseite erreichbar sein
  • Wenn du Marketing- oder Analyse-Cookies bzw. Cookies von Drittanbietern nutzt, dürfen diese erst mit Zustimmung des Besuchers gesetzt werden (nicht notwendige Cookies müssen abgelehnt werden können)
  • Schließe einen DSGVO Vertrag mit deinem Hosting Anbieter ab (nutze dazu einfach den Support-Bereich deines Hostings; bei dem Anbieter Hostinger hat dies problemlos Funktioniert)
  • Deine Webseite soll per SSL Verschlüsselt sein (Schloss im Browser)
  • Wenn du ein Kontaktformular oder eine Kommentar-Funktion nutzt, muss eine DSGVO-Checkbox zur Einwilligung als Pflichtfeld eingefügt sein

Das war jetzt allerdings nur eine schnelle Übersicht der wichtigsten Punkte. Wenn deine Webseite einen Onlineshop, einen Mitgliederbereich oder sonstiges enthält, dann wird die Sache noch komplexer!

Mehr Informationen bezüglich DSGVO & WordPress findest du hier:

Wenn du Hilfe dabei benötigst, deine Website DSGVO konform zu gestalten, dann kontaktiere mich gerne über meine Agenturseite: https://www.coderocker.at/

Mein Team und ich können dir hier kostengünstig weiterhelfen und du ersparst dir Zeit und vor allem Nerven!

Impressums- & Datenschutzgenerator

Du hast anfangs ja die Seiten „Impressum“ und „Datenschutz“ angelegt. Diese sollten vom Footer deiner Webseite aus erreichbar sein.

Um diese Seiten mit den korrekten Inhalten zu befüllen, kannst du folgende kostenlose Impressums- & Datenschutzgeneratoren verwenden:

Impressumsgenerator von e-recht24.de

Datenschutzgenerator von e-recht24.de

Benötigt deine Website einen Cookie-Banner?

Wenn du ein Analyse-Tools wie z.B. Google Analytics etc. nutzt, benötigst du ein Cookie-Management System. Das gleiche gilt auch, wenn du externe Inhalte wie z.B. Google Maps oder YouTube Videos in deine Webseite einbindest.

Eine Empfehlung diesbezüglich ist das kostenpflichtige Plugin Borlabs Cookie.

8. Sicherheit: Backups & Firewall

Sorge für Sicherheit bei deiner Webseite!

Hier ein paar wichtige Punkte, wie du deine WordPress Website effektiv absichern kannst:

  • Wähle ein bombensicheres Passwort für deinen WordPress Admin-Zugang
  • Erstelle automatisiert & regelmäßig Backups deiner Website (Plugin: Backdraft Plus)
  • Sichere deine Website zusätzlich über einen Firewall ab (Plugin: Ninja Firewall)

Mehr zum diesem Thema findest du in meinem Beitrag über WordPress Sicherheit.

WordPress Backup erstellen

Backups sind vielleicht die wichtigste Sicherheitsmaßnahme! Denn nur mit einem Backup kannst du deine Seite im Ernstfall wiederherstellen.

Wie das funktioniert, zeige ich dir in diesem Video von meinem YouTube-Kanal:

9. Deine Website ist online

Nachdem du jetzt alle Schritte durchgegangen bist, hast du deine Website nun fertig gestellt. Ich weiß aus Erfahrung, dass dieser Prozess auch mehrere Tage dauern kann.

Überprüfe zum Schluss nochmals, ob deine Webseite nun auch von den Suchmaschinen indexiert werden kann:

Sichtbarkeit für Suchmaschinen
Falls hier bei dem markierten Bereich ein Häckchen gesetzt ist, dann entferne dieses! Nur so kann deine Webseite von Google und Co. in den Suchindex aufgenommen werden.

Wenn du weitere Fragen hast, oder irgendetwas unklar ist, hinterlasse gerne ein Kommentar.

Professionelle Hilfe & Beratung

Für ein professionelles Consulting rund um deine Webseite / dein Onlinebusiness (z.B. Optimierung, Traffic-Aufbau etc.) kannst du mich gerne kontaktieren: hallo@robert-leitinger.com

Bitte beachte, dass ich aus zeitlichen Gründen außerhalb des Blogs bzw. meines YouTube-Kanals keine kostenlose Hilfe geben kann.

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Robert Leitinger

In den letzten 10 Jahren habe ich mehrere erfolgreiche Online-Projekte umgesetzt.
Im Jahr 2018 folgte die Gründung meiner eigenen Webdesign und Online Marketing Agentur.
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